|
Liebe Mitglieder und Freude von Kultur und Gitarre,
Sommerzeit – und die Gitarrenmatinee geht ins 3. Quartal 2010. Auf der Bühne im Cafe Reinhard, Dillingen (Stummstraße), stehen jeweils am ersten Sonntag im Monat um 10.30 Uhr, in den folgenden 3
Monaten die folgenden Gäste:
Am Sonntag, den 04. Juli ist das Ensemble Musica Antiqua Saraviensis
(Leitung: Franz Rudolf Kunz) zu Gast. 1978 im saarländischen Urexweiler gegründet, besteht das Ensemble heute aus 16 Mitgliedern und hat nach mehr als 30 Jahres bundesweit einen festen Platz in der Musikszene eingenommen. Auch in der Gitarrenmatinee war das Ensemble bereits mehrfach zu Gast.. Musikalische Raritäten alter und zeitgenössischer Komponisten sowie klangliche Vielfalt durch eine vielkomponentige Besetzung sind die Säulen der musikalischen Darbietungen. Die Musikpresse bestätigt dem Ensemble vollkommenes Klangbild, temperamentvoll und stilsicher, brillante Fähigkeiten und musikalische Reife.
Auf dem Programm stehen diesmal mit den Werken von Michael Prätorius, Antonio Vivaldi, Heinrich Konietzny, Kurt Schwaen, Elke Tober-Vogt und Antonius Streichardt musikalische Impressionen aus Renaissance, Barock
und Moderne. Solisten sind Ricarda Küpper (Mandoline), Tobias Schmitt (Oboe) und Volker Becker (Flöte). Insgesamt erwartet die Zuhörer ein beschwingter Sonntagmorgen mit facettenreicher Musik aus drei Jahrhunderten.
Die Banda Caipiranha bringen sommerlichen Schwung auf die Matinee-Bühne am Sonntag, den 01. August. Caipiranha: Ein Wortspiel, zusammengesetzt aus Piranha und Caipirinha -
der Name ist Programm. Piranhas besitzen ein ausgeprägtes Gruppenverhalten und sind im Schwarm am stärksten, während Caipirinha für brasilianische Lebensart steht. Die meisten Mitglieder der Gruppe haben diese
während eines gemeinsamen Urlaubs in Salvador de Bahia, der schwarzen musikalischen Hauptstadt Brasiliens, kennen gelernt. Dort entstand auch die Idee zur Gründung einer Chorogruppe, um südamerikanische Musik mit
Originalinstrumenten und Gesang aufzuführen.
Die sieben Caipis setzen neben Cavaquinho, Charango, Bandolim, Gitarre, Saxophon, Klarinette auch diverse Percussioninstrumente wie Rebolo, Timba, Pandeiro, Quica ein. Das Repertoire besteht vorwiegend aus brasilianischer Musik, enthält aber auch Stücke aus Argentinien und weiteren südamerikanischen Ländern. Musikerinnen sind: Maria Demmer - Gitarre, Bandolim, Percussion; Christiane Ferger - Cavaquinho, Gesang, Gitarre, Percussion; Doris Frank - Klarinette, Saxophon, Gitarre, Percussion; Alfons Kiel - Klarinette, Saxophon, Flöte, Percussion; Dietmar Kunzler - Gitarre, Gesang, Charango, Flöte, Percussion; Elke Kunzler - Percussion, Birgit Oswald – Percussion.
Weiter geht es am Sonntag, den 05. September mit einem ebenfalls sommerlichen Programm. Unter dem Motto Alhambra präsentiert Heike Matthiesen
Werke von Rodrigo, Tarrega, Albeniz, Sor. Heike Matthiesen gehört zu den führenden deutschen Gitarristen. Die Presse lobt immer wieder ihre Virtuosität, ihre Spielfreude und ihre charismatische Bühnenpräsenz. In ihrer Geburtsstadt Braunschweig begann ihr musikalischer Werdegang bereits früh mit Klavierunterricht. Erst mit 18 entdeckte sie die Gitarre und hat bereits ein Jahr später ihr Studium an der Musikhochschule Frankfurt aufgenommen. Prägende Lehrerpersönlichkeit wurde Pepe Romero, der sie über mehrere Jahre als Meisterschülerin unterrichtete. Zusätzlich besuchte sie zahlreiche Meisterkurse bei Manuel Barrueco, David Russel, Roland Dyens, Alvaro Pierri , Leo Brouwer und anderen.
Neben ihrer solistischen Tätigkeit spielt Heike Matthiesen immer wieder gerne Kammermusik und ist seit 1997 der Villa Musica Mainz eng verbunden. Sie trat mit Los Romeros auf und nahm 2005 eine CD mit dem
Spanish Art Guitar Quartet auf ( “Bolero”, NCA). Heike Matthiesen hat schon in vielen Ländern Konzerte gegeben, sie spielte in den USA, Japan, China, Frankreich, Spanien, Italien, Polen, Island, Österreich,
Dänemark, Bulgarien und ist gerne gesehener Gast auf Festivals und in Gitarrenreihen. Bis jetzt sind zwei Einspielungen von ihr bei Tyrolis erschienen, “Sol y luna” mit spanisch-südamerikanischem Repertoire
und “Tristemusette”, ein Porträt des französischen Komponisten Roland Dyens. Diese besondere Aufnahme hat internationen Anklang in der Fachwelt und beim Publikum gefunden.
Und was gibt es sonst noch in jeder Matinée? In jeder Matinée ist die Bühne “offen”, für alle, die einen Auftritt wagen möchten, um z.B. Neues aus dem “Probekeller” vorzustellen. Und wie immer gibt es jede Menge Informationen, Kontakte und Gespräche usw.
|
|